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3. Säule a 2016 und 2017
Der Abzug der 3. Säule a beträgt für das Steuererklärungsverfahren 2016 und 2017 max. Fr. 6‘768.00 für Steuerpflichtige, die einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge (2. Säule) angehören; für Steuerpflichtige, die keiner solchen Einrichtung angehören, höchstens 20% des Erwerbseinkommens (nach AHV), max. Fr. 33‘840.

Vorsorge für Erwerbstätige auch nach Erreichen des Rentenalters
Frauen und Männer, die über das ordentliche Rentenalter hinaus erwerbstätig sind, können den Bezug der Altersleistung der Säule 3a bis zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit aufschieben. Dies Aufschubmöglichkeit gilt für max. 5 Jahre. Die Einzahlungen können während dieser Zeit steuerlich in Abzug gebracht werden.

BVG Mindestzinssatz 2015, 2016 und 2017
Der Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge beträgt im 2015 1.75%. Auf den 1.1.2016 hat der Bundesrat beschlossen, diesen Mindestzinssatz auf 1.25% zu senken. Auf den 1.1.2017 auf 1.00%.

 

BVG-Lohngrenzen 2016 und 2017

       
Eintrittsschwelle  Fr.  21'150      
Lohnobergrenze  Fr.  84'600      
Koordinationsabzug  Fr. 24'675      
koordinierter Mindestlohn  Fr.  3'525      
koordinierter Maximallohn  Fr.  59’925      
max. versicherbarer Lohn  Fr. 846'000      
Sparbeiträge - Altersgutschriften          
vom koordinierten Lohn Alter 25 - 34   7.00%      
  Alter 35 - 44   10.00%      
  Alter 45 - 54   15.00%      
  Alter 55 - 64/65   18.00%      

UVG/ALV 2016 und 2017
Der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes in der obligatorischen Unfallversicherung (UVG) gilt auch für die Berechnung von Beiträgen und Leistungen der Arbeitslosenversicherung (ALV) sowie von Taggeldern der Invalidenversicherung.
 

    2016   2017
Höchstbeträge Fr. 148'200 Fr. 148'200

Änderung der Versicherungsbeiträge ab 1.1.2016 und unverändert ab 1.1.2017

  Arbeitgeber  Arbeitnehmer
Total AHV/IV/EO
(im 2015 noch je 5.15%)
5.125% 5.125%
ALV1-Beitrag
(auf Monatslohn bis Fr. 12'350,
im 2015 noch Fr. 10'500)
1.100% 1.100%
ALV2-Beitrag
(auf Monatslohn über Fr.12'350,
im 2015 noch Fr. 10'500)
0.500% 0.500%
     
Mindestbeiträge an AHV/IV/EO 2016 und 2017    
Mindestbeitrag Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige 2016 Fr. 478.00
Mindestbeitrag Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige 2017 Fr. 478.00

(max. Beitragssatz Selbständigerwerbende 2015 9.70%; 2016 und 2017 9.65%)
(max. Beitrag für Nichterwerbstätige im 2015 Fr. 24‘000, im 2016 Fr. 23‘900)

Änderung der Ermittlung des AHV-Einkommens für Selbständigerwerbende ab 12.08.2015
Das BSV (Bundesamt für Sozialversicherungen) muss ihre Wegleitung für Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige per 12.08.2015 wieder anpassen. Es muss wieder, wie früher, zuerst den Abzug des Eigenkapitalzinses und dann die Aufrechnung der Beiträge vornehmen. Diese Reihenfolge ist gemäss Bundesgericht (BGE 9C_12/2015 vom 11.08.2015) einzuhalten.

Höhere Obergrenze für Beiträge Selbständigerwerbende an Familienausgleichskasse (FAK)
Die Obergrenze des beitragspflichtigen Einkommens steigt von Fr. 126‘000 (im 2015) auf Fr. 148‘200 (ab 1.1.2016 und unverändert im 2017).

AHV-Nebenerwerb/Hausdienst
Wenn das Einkommen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit pro Arbeitgeber und Jahr den Betrag von Fr. 2‘300.00 (seit 1.1.2011) nicht übersteigt, werden die Beiträge nur auf Verlangen der versicherten Person erhoben. Der massgebende Lohn, der in Privathaushalten beschäftigten Personen (Hausdienst) ausgereichtet wird, muss seit 1.1.2008 in jedem Fall deklariert werden.

Sackgeldjobs“ von AHV-Beitragspflicht befreit
Wie vom Parlament beschlossen, werden im Rahmen der Verordnungsänderung auf den 1.1.2015 „Sachgeldjobs“ von Jugendlichen von der AHV-Beitragspflicht befreit. Das heisst, dass z.Bsp. Eltern, die in kleinem Umfang einen Babysitter beschäftigen, keine Arbeitgeberbeiträge mehr abrechnen und einzahlen müssen, und dass vom geringfügigen Lohn des Babysitters auch kein AHV-Abzug gemacht werden muss. Konkret sollen junge Leute bis Ende ihres 25. Altersjahrs keine Beiträge entrichten müssen, wenn ihr Einkommen aus einer Tätigkeit in Privathaushalten Fr. 750 pro Jahr nicht übersteigt. Die beschäftigten Jugendlichen können aber verlangen, dass Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge mit der AHV abgerechnet werden.

Hypothekarischer Referenzzinssatz
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt zur Zeit 1.75%. Der neue Referenzzinssatz gilt ab 2.6.2015 und ist seit 2.12.2016 unverändert.

Steuerfuss Kanton Zürich für die Jahre 2016 und 2017
Am 14.12.2015 hat der Kantonsrat beschlossen, den Staatssteuerfuss für die Jahre 2016 und 2017 unverändert auf 100% der einfachen Staatssteuer zu belassen.

Beschluss des Regierungsrates über die Festsetzung der Zinsen für den Steuerbezug ab 1. Januar 2016 für die Staats- und Gemeindesteuern
Der Vergütungszins beträgt ab 1.1.2016 nur noch 0.50% (bis 31.12.2015 1.50%). Dieser Zins schreiben die Steuerämter den Steuerpflichtigen gut, wenn sie ihre Steuern bereits vor der Fälligkeit bezahlen oder auf Grund der provisorischen Rechnung zu viel einbezahlt haben.

Gleich belassen hat der Regierungsrat hingegen den Verzugszins für nicht rechtzeitig bezahlte definitive Steuerrechnungen. Er beträgt weiterhin 4.50%.

Zinssätze direkte Bundessteuern 2016 und 2017
Die Zinssätze lauten wie folgt:

    2016 2017
Vergütungszins für Vorauszahlungen  0.25% 0.00%
Verzugs- und Rückerstattungszins 3.00% 3.00%

Neue Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises ab 1.1.2016 (für Lohnzahlungen ab dem 1.1.2016)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat eine neue Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises /Rentenausweises auf ihrer Homepage veröffentlicht.

FABI-Vorlage und die Auswirkung beim Abzug der Berufsauslagen für den Arbeitsweg bei der direkten Bundessteuer ab 1.1.2016
Die FABI (Finanzierung des Ausbaues der Eisenbahninfrastruktur) hat zur Folge, dass ab 1. Januar 2016 (also mit dem Steuererklärungsverfahren 2016) der Fahrkostenabzug bei den Berufsauslagen auf max. Fr. 3‘000 pro Steuerpflichtigen begrenzt wird.

Das bedeutet, dass bei allen Arbeitnehmern, die von ihren Arbeitgebern einen Geschäftswagen zur Verfügung gestellt bekommen, eine weitere Aufrechnung (zum bereits bekannten Privatanteil für die Benützung des Geschäftswagens) zum steuerbaren Einkommen erfolgen wird, sofern der Arbeitsweg einen materiellen Gegenwert von mehr als Fr. 3‘000 pro Jahr aufweist.

Neu muss der Arbeitgeber bei den Angestellten mit Geschäftswagen den prozentualen Anteil am Aussendienst auf dem Lohnausweis bescheinigen.

Die Selbständigerwerbenden sind von den FABI-Bestimmungen nicht betroffen.

Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge 2017/Ausgleich der Folgen der kalten Progression 2017
Die Pauschalabzüge für Berufskosten im Steuerjahr 2017 erfahren keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Bei den Ansätzen für die Bewertung von Naturalbezügen ergeben sich ebenfalls keine Anpassungen. Des gelten daher weiterhin die Merkblätter N1/2007 für Selbständigerwerbende, N2/2007 für Arbeitnehmende und NL1/2007 für die Land- und Forstwirtschaft.

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